Cafetenschließung und Mensaöffnung
Neues von der Baustelle: Die Wiedereröffnung der Uni-Mensa ist auf Montag, 19. April 2010, terminiert worden - also auf den ersten Vorlesungstag im Sommersemester.
Weniger erfreulich aber nicht weniger notwendig ist die Schließung der Cafeteria im Gebäudeteil Philosophie / Theologie ab Montag, dem 15. Februar 2010.
Die nächsten neuen Monate wird hier die alte Cafeten-Einrichtung entfernt, neue Installationen werden eingebaut, die Cafete neu möbliert und gestaltet, bis sie Mitte November 2010 in neuem Gewand und Unterbau wieder in Betrieb gehen kann.
Als Ersatz stellt das Studentenwerk ab 15. März 2010 einen Verpflegungswagen bereit. Die Cafebar über der PT-Cafete wird übrigens auch geschlossen - und im Studentenhaus im Teewinkel wieder aufgebaut.
Von Margit Adler am 3. Februar 2010

#1
Das Studentenwerk stellt den Verpflegungswagen bereits ab 15. Februar vor dem PT-Gebäude auf.
#2
Inwiefern ist davon denn der Rest des PT-Gebäudes beeinträchtigt, v.a. die Lesesäle Philosophicum I und II sowie die diversen Prüfungsräume? Ist damit zu rechnen, dass dort aufgrund der Lautstärke der Sanierungsarbeiten nicht mehr gelernt bzw. geprüft werden werden kann? Wenn ja, wäre das natürlich äußerst ungünstig.
#3
Ich frage mich was das Anbringen von Holzspanplatten mit renovieren zu tun hat. Soll das für immer stehen bleiben, oder wird das nur ein Lärmschutzwall für wirkliche Arbeiten. Licht, weite Gänge und freundliche Athmosphäre brauchen wir ja im PT-Gebäude nicht. Seit Jahren schon werden an der Universität neue Räume “erschaffen”. Wir brauchen einen Lagerraum! Zack: Rigipsplatten aufgestellt, bunt angemalt - Voila. Wir brauchen ein neues Prüfungsamt! Rigipsplatten vor die Fenster - Voila. Ein neues Prüfungsamt. So soll doch tatsächlich die Ebene über der PT-Cafete mal aus einer Fensterfront mit Sitzgelegenheiten bestanden haben, ohne die hübschen Prüfungsämter und Bayhostbüros. Muss wirklich mal schön gewesen sein. Demnächst werden wohl in den Hörsälen Gipsplatten eingezogen und wir haben auf einmal doppelt so viele Hörsäle. Auf dem Campus wäre so viel Platz für große weitere Gebäude der Universität. Denn renoviert wird hier nix, hier werden Schuhkartons in die Uni reingepackt.
#4
@Harald: Ich glaube, du kannst beruhigt sein, die Holzspanplatten sind ein Schutz der Vorbeigehenden vor Baulärm und -schutt. Die Raumnot wird hoffentlich nach Fertigstellung des neuen Hörsaalgebäudes gelindert.
#5
Habe gehört, die Kaffeebar - macht ja am alten Standort Mitte April dicht - wird in den ehemaligen Teewinkel umgezogen? Ist das wirklich euer Ernst ??? Noch nicht einmal der Umzug an sich, vielmehr der Standort: in dieses abgelegene Eck verliert sich doch keine Menschenseele !?? Abriß der alten Kaffeebar und Neuaufbau (und vermutlich Neueinrichtung!) werden doch dem bekanntlich chronisch klammen Studentenwerk eine Menge Geld kosten - alles das nur, um vielleicht schon nach ein paar Monaten kleinlaut zu der Einsicht kommen zu müssen, daß sich der Umzug doch nicht rentiert hat.
Ihr müßt bedenken, daß die Leute von den kurzen Gehwegen an der Uni nun einmal verwöhnt sind und kaum einer Lust haben wird sich extra zu diesem eben abseits von allen studentischen Gehwegen (Bibliothek, Seminarräume, PC-Pools, Hörsäle usw.) liegenden Ort zu bemühen. Der große Gewinner wird aller Voraussicht nach die unmittelbar in der Nähe, jedoch direkt an einer zentralen Schnittstelle besagter Gehwege liegende Cafebar der Uni-Pizzeria beim Audimax sein. Der alte Standort der Kaffeebar war nahezu optimal, hier kreuzten und kreuzen sich tatsächlich so ziemlich alle von oder zu Veranstaltungen, Bibliothek u.ä. laufenden Studenten und nicht zuletzt des Uni-Personals, welches mit den dort nächstgelegenen Büroräumen eine sehr gute Stammkundschaft und feste Einnahmequelle war. Vor allem auch diese Klientel wird am neuen Standort Teewinkel so gut wie wegbrechen - da muß man kein Prophet sein. Und sollte die Mensa samt neuer eigener Cafeteria tatsächlich im April aufmachen - ich glaub´s nach bisheriger Erfahrung ehrlich gesagt nicht so recht - dann bleiben die Leute, die dorthin gehen vermutlich eben gleich dort, weil´s direkt dabei ist und laufen wohl nicht mehr extra hoch zur Kaffeebar - und wenn tatsächlich auch nur, um vielleicht frustriert festzustellen, daß die die neue Kaffebar im Teewinkel vielleicht 5 Stehplätze mehr zu bieten hat als am alten Platz.
Wenn da mit dem Umzug bzw. der Neuansiedlung noch irgendwas zu machen sein sollte, überlegt euch die Sache nochmal sehr gut - der anvisierte neue Platz hat m.E. wirtschaftlich keine Chance. Unverständlich ist die Aktion ja auch nicht zuletzt, da die Kaffeebar ja erst vor wenigen Jahren mit verhältnismäßig großem Aufwand und teuerer Einrichtung neugebaut worden ist. Man hört doch allenthalben das Studentenwerk hat sowenig geld und muß so ökonomisch wie möglich wirtschaften - und dann sowas ??? //… edit…//
Wenn schon die Kaffebar woanders, dann müßte man aus besagten Gründen einen ebenerdigen, an einer verkehrsmäßigen Schnittstelle gelegenen Platz wählen. Das Studentenwerk kann sich sich doch wohl gerade in der jetzigen Finanzlage nicht leisten schon wieder eine Menge Geld in den Sand zu setzen - oder?
Momentan wohl am meisten zu bedauern bei der ganzen (sinnvollen?) Umbauerei im P.T.-Bereich - sind dabei wohl Fr. Meier und ihr Team, die bei Kälte, Schnee und Wind einen aussichtlosen Kampf an dem Verpflegungswagen womöglich bis zum St. Nimmerleinstag führen müssen.